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Bayesian Analysis Toolkit (BAT)

Typische Anwendungen in der Datenanalyse sind die Abschätzung freier Parameter in wohldefinierten Modellen, der Vergleich von statistischen Modellen mit Daten und der Vergleich verschiedener Modelle untereinander. Das Bayesian Analysis Toolkit (BAT) ist ein Werkzeug für diese Anwendungen. Es basiert auf dem Theorem von Bayes und verwendet moderne Algorithmen, z.B. Markov-Ketten Monte Carlo. Diese erlauben die Berechnung der vollen a posteriori-Wahrscheinlichkeitsdichte, sowie die Schätzung von Parametern, das Setzen von Ausschlussgrenzen und die Fortpflanzung von Unsicherheiten.

Die ursprüngliche Implementation von BAT ist in C++ geschrieben und eng mit dem in der experimentellen Teilchenphysik verwendeten ROOT-Framework verknüpft. Um BAT weiteren Anwendungsbereichen zugänglich zu machen, entwickelt die Arbeitsgruppe eine neue Version der Software, BAT.jl, welche in der modernen Hochsprache Julia geschrieben ist. BAT.jl erlaubt eine flexible Definition statistischer Modelle und Anwendungen, wobei auf die Verlässlichkeit und Geschwindigkeit der numerischen Methoden geachtet wird. Es beinhaltet einen ganzen Satz von Algorithmen zur numerischen Integration, zur Optimierung und zur Fehlerfortpflanzung. Für typische statistische Probleme sind einige Modelle vordefiniert. Des Weiteren sind Methoden zur Bestimmung der Anpassungsgüte implementiert. Insbesondere erlaubt Julia eine einfache Ausführung der Software auf verschiedenen Plattformen und ermöglicht ein paralleles Rechnen der implementierten Algorithmen.

 

Abschlussarbeiten und Veröffentlichungen:

Ein Überblick über mögliche BSc.- und MSc.-Arbeiten und Dissertationen, sowie eine Liste bisheriger wissenschaftlicher Veröffentlichungen mit Dortmunder Beteiligung kann unter den folgenden Links gefunden werden:

  • Mögliche Themen für Themen für Bsc.- und MSc.-Arbeiten und Dissertationen (Link)
  • Liste bisheriger Abschlussarbeiten (Link)
  • Publikationsliste (Link)

 

Weitere Informationen und Links:


Gefördert durch: DFG


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Kontakt

Prof. Dr. Kevin Kröninger