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Neues Promotionskolleg in der Medizinphysik

„Präzisionspartikeltherapie – Praxisbezogene Physik und Chemie an der Schnitt­stelle zur Medizin“ lautet der Name des neuen Promotionskollegs unter der Sprecherschaft von Prof. Dr. Kevin Kröninger gefördert durch das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR). In Zukunft können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hier an der Schnitt­stelle zwischen Physik, Chemie und Medizin promovieren.

Die Promovierenden werden das zukunftsträchtige Themenfeld der Protonentherapie, einer besonderen Form der Strahlentherapie mit Protonen, bearbeiten. Dabei setzt ein fokussierter Teilchenstrahl aus Protonen seine Strahlungsenergie mit hoher Ortsgenauigkeit auch in der Tiefe im Tumorgewebe frei und zerstört dieses. Die Forschung im Promotionskolleg soll dazu beitragen, eine noch höhere Präzision bei der Bestrahlung zu erreichen. Das Kolleg nutzt dabei Standortvorteile und Synergien vor Ort: So bietet die Fakultät Physik der TU Dortmund den Studiengang Medizinphysik an und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum (WPE) des Universitätsklinikums Essen ermöglicht den Doktorandinnen und Doktoranden den Zugang zu einem der wenigen Protonentherapiezentren in Deutschland. Dritter Partner im Kolleg ist das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) der UDE mit der Expertise im Bereich der Präparation von Nanopartikeln. Beteiligt sind neben Prof. Kröninger und Prof. Dr. Bernhard Spaan von der TU Dortmund: Prof. Dr. Stephan Barcikowski (CENIDE und UDE) und Prof. Dr. med. Beate Timmermann (WPE und UDE).

Die MERCUR-Förderung für dieses Promotionskolleg beträgt rund 590.000 Euro über drei Jahre.

In der gleichen Förderperiode finanziert MERCUR ein weiters Promotionskolleg mit Beteiligung der TU Dortmund. Lesen Sie hier mehr …